Maisbirbaum

Wohnadressen: Maisbirbaum 12, Maisbirbaum 38,
Maisbirbaum war der Wohnort der Familien Familien Maukner und Auerhammer.

 

IFGeschichte des Ortes:

 

Maisbirbaum ist ein abgekommener Edelsitz.

Ein Angehöriger der Familie Pirbaum wird bereits 1171 genannt.

Weitere Mitglieder sind aus Göttweiger Quellen bekannt. („FRA II/4, 349“ und „FRA II/51 146, 147“ aus 1263 sowie „240, 250“ aus 1305).

Im Jahr 1263 lesen wir Maispirbaum und der ursprüngliche Besitzer war der Bischof von Regensburg.

Die Lehensherrschaft übten die Eckartsauer aus.

Sie besaßen noch in den Jahren 1456 beziehungsweise 1506 Dorfanteile.

1341 hatten die Herren von Maissau, später die Einzinger, Hering und Konrad Gussen Besitzanteile in Maisbirbaum. 1358 wird ein Friedrich der Porrauer zu Maißpierbaum genannt.

Ab 1377 waren die Herzöge von Österreich Besitznachfolger.

1422 wird von Johann Hering zu Maisbierbaum und 1427 von Jörg zu Birpaum berichtet (HB Krbg I 419 und HONB IV M 39). 1438 studierte zu Wien ein Petrus von Mayschpirbaum.

Nikolaus de Mayspirbaum wirkte 1444 zur Zeit Thomas Ebendorfers aus Haselbach als Lehrer an der Universität in Wien.

Marquard von Kuenring erwarb um 1541 aus dem Besitz der Herrschaft Sierndorf in Maisbirbaum Anteilsrechte. 1544 bestand schon eine Schule im Ort. 1577 waren zwei Häuser in Maisbirbaum Eigentum der Pfarre Asparn an der Zaya.

1909 ändert Maisbierbaum seinen Namen auf „Maisbirbaum“ ab.

 

 

Josephinische Landesaufnahme 1763-1787