über unsere Vorfahren und ihre Wohnorte

Dr. Maximilian Keil und seine Familie in der Presse

Die Familie von Maximilian Keil war in Liebotschan einem Ort nahe Saaz (tschech.  Zatec) angesiedelt. Sie waren Angehörige der israelitischen Kultusgemeinde.

In der Gegend wird zu dieser Zeit Deutsch gesprochen (Sudetenland)

alte Synagoge Liebotschan: (1836 erbaut)

Die Familie Keil wohnt in Saaz auf Nr. 31.

In einem Buch über die Juden in Böhmen wird sein Vater Josef Keil genannt. Er und  andere Mitglieder der Kultusgemeinde beschließen gemeinsam die Synagoge in Liebotschan aufzulassen und nach Saaz zu verlegen. (1863-1864)

neue Synagoge Saaz:

Maximilian wird im Jahr darauf - 1865 in Liebotschan geboren. Er wächst in der Gegend um Saaz auf. Nach der Schule studiert er in Prag Medizin. 1890 promoviert er zum Doktor der gesamten Heilkunde.

1891 wird er zu Militärarzt der Reserve im Garnisonsspital Nr. 13 in Theresienstadt ernannt.

Er lernt Ida Wolf kennen und sie beschließen zu heiraten. Die Verlobung wird im Prager Tagblatt 1893 veröffentlicht.

1893 übersiedeln sie nach Wien und heiraten.

1901 nimmt Max eine Stelle in der Meisterkrankenkasse an.

In den Jahren darauf spezialisiert er sich auf Haarkrankheiten. In der Mariahilferstraße 1c hat er gemeinsam mit Dr. Bayer ein kosmetisches Institut.

1907 verlegt er seine Ordination in die Josefstädterstrasse Nr. 73.

In einer Zeitung von 1932 wird ein Dr. Maximilian Keil in der Josefstädterstraße Nr. 43 genannt.

1933 hält ein Dr. Max Keil medizinische Vorträge: